Projektübersicht
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Gillette Deutschland
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Branche:
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Konsumgüter
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Einsatzgebiet:
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Produktion
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1901 wird die Gillette Company in Bosten, USA gegründet. Im Jahre 2004 beschäftigt die AG weltweit etwa 29.000 Mitarbeiter, die sich auf die Produktion von Rasierapparate (Gillette), elektrische Geräte (Braun), Zahnpflegeprodukte (Oral-B) und Batterien (Duracell), spezialisiert haben. 2005 wurde Gillette vom Konsumgüterproduzenten Procter & Gamble übernommen.
Problemstellung
Verursacht durch die Änderung des Layouts der automatischen Produktionsanlagen kam es zu identifikations- und handlingbedingten Maschinenstillständen bei der Produktion der MACH3-Rasierer. Ein präzises und schnelles Handling bei der systemgesteuerten Zuführung der verwendeten Kunststoffteile in der Produktion war erforderlich. Verschleißerscheinungen an den Material-Magazinen konnten dabei jedoch zu den besagten Stillständen an den Montagemaschinen führen.
Projektziel
- Stillstandzeiten an den Montagemaschinen sollen gesenkt werden
- Produktionssteigerung um mehrere tausend Klingen pro Tag
- Deutliche Effizienzsteigerung
- Behälter sollen weltweit in den Gillette-Produktionsstätten eingesetzt werden, dadurch höhere Flexibilität bei Produktionsengpässen
Prozesse
Bei der Produktion der Mach3 Rasierer kommen als Warenträger Magazine mit 1536 Schächten zum Einsatz. Diese werden direkt von einer Kunststoffspritzmaschine mit den für die Produktion notwendigen Plastikteilen bestückt. Dabei kommt es im Laufe der Zeit zu Verschleißerscheinungen der Spritzformen - die Qualität der Kunststoffteile kann nicht mehr gewährleistet werden. Dies hat zur Folge, dass die entsprechenden Spritzformen verschlossen und nicht mehr alle Schächte des Magazins befüllt werden - die Magazine weisen also teilweise leere Schächte auf. Während des Produktionsvorgangs der Rasierer in der Montagemaschine führt der Versuch, zwei nicht befüllte Schächte per Druckluft zu entleeren, aufgrund der hohen Montagegeschwindigkeit zu einem Stopp der Maschine, da die Befüllung verzögert wird und nicht genügend Kunststoffteile zur Verfügung stehen. Bis die Maschine wieder anläuft, vergehen ca. 30 Sekunden, was einem Produktionsausfall von 300 Rasierklingen entspricht.
Fallstudie Gilette_April2006 762.72 Kb
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