Projektübersicht
| Unternehmen: |
Berliner Wasserbetriebe
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| Branche: |
Public Sector
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| Einsatzgebiet: |
Track & Tracing |
ProblemstellungUm eine regional zuverlässige Ver- und Entsorgung zu garantieren, müssen über 60.000 Wirtschaftsgüter – von der Großpumpe bis zur Kleinanlage – betreut werden. Für die Verwaltung dieser Wirtschaftsgüter an über 300 Liegenschaften im Großraum Berlin sind aktuell 140 inventurverantwortliche Personen zuständig. Sie prüfen die Anlagen anhand von Listen und aktualisieren den Datenbestand über schriftliche Belegführung. Die Angaben werden im Anschluss manuell in ein SAP-System eingepflegt. Die bisherige papierbasierte Verwaltung hat hinsichtlich mehrerer Punkte große Schwachstellen, u. a. Zeitaufwand, Fehleranfälligkeit und Datenaktualität. Dieser Prozess sollte optimiert werden.
ProjektzielProjektziel war die vollständige Umstellung des Anlagenmanagements auf RFID-gestützte Prozesse für die Verwaltung und das Management von über 60.000 Anlagen an über 300 Standorten.
Hierzu musste die passende Hardware (RFID-Transponder und mobile Datenerfassungsgeräte) ausgewählt und beschafft, das Softwaresystem für die Datenerfassungsgeräte und die Arbeitsplatz-PCs inklusive zentraler Datenbank erstellt, das SAP-System angepasst, und die Gesamtlösung in die Produktivumgebung integriert werden.
ProzesseAlle erfassten Güter werden mit RFID-Transpondern ausgezeichnet, sodass sie sich eindeutig identifizieren lassen. Per mobilem Datenerfassungsgerät (MDE) mit RFID-Reader können die Daten dann vor Ort ausgelesen und - wenn nötig - aktualisiert werden. Sämtliche Transaktionen (wie Umsetzungen zwischen Abteilungen, Verschrottungen usw.) werden an den MDEs eingegeben. Zusätzlich werden alle Orte, zum Beispiel Räume, mit RFID-Transpondern gekennzeichnet, um den aktuellen Standort eines Wirtschaftsgutes bei jedem Vorgang automatisch systemgestützt zu erfassen. Über eine Schnittstelle erfolgt die direkte Übertragung der Datenänderungen und der Transaktionen in das SAP-System. Übertragungsfehler aus den Inventurlisten sind damit in Zukunft ausgeschlossen. Dadurch steigt nicht nur die Zuverlässigkeit, sondern auch die Aktualität der Daten.
Fallstudie
Berliner_Wasserbetriebe_Sep2007 317.39 Kb
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