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Stadtbücherei Stuttgart

Projektübersicht

Unternehmen:   Stadtbücherei Stuttgart
Branche:
Public Sector
Einsatzgebiet:
Track & Tracing

In den letzten 10 Jahren hat sich die Stadtbücherei Stuttgart zu einer der innovativsten Kultureinrichtungen in Stuttgart entwickelt. Ein neues Profil für die Veranstaltungen der Zentralbücherei erregte Aufmerksamkeit und fand in Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit große Beachtung und Anerkennung. Es entwickelte sich ein Kooperationsnetz mit beinahe allen Kultureinrichtungen der Stadt das bis heute trägt. Mit dem „Futuristischen Leses@lon" und der Dauerausstellung „Stuttgarter Literaturszene" wurde die Stadtbücherei zum viel beachteten „literarischen Schaufenster" der Stadt. Die eindrucksvollen Besucherzahlen mit über 2 Millionen im Jahr, die zweistelligen Steigerungsraten bei der Nutzung, die Öffnung gegenüber den neuen Entwicklungen im Medienbereich, die internationalen Kontakte und eine konsequente Öffentlichkeitsarbeit stärken das positive Image der Stadtbücherei. In den letzten 10 Jahren hat sich unsere Medienausleihe verdoppelt mit 5,6 Millionen Entleihungen liegen wir inzwischen an dritter Stelle aller Großstadtbibliotheken in Deutschland.

Problemstellung

Bei der Stadtbücherei Stuttgart fallen jährlich über 330.000 Auskunftsanfragen an. Dieses enorme Anfragevolumen scheint mit dem verbreiterten Einsatz von selbstständiger Internetrecherche in Verbindung zu stehen, was mit einer erhöhten Nachfrage von Beratung durch die Stadtbücherei einhergeht. Da die Stadtbücherei immer mehr zum Berater wird möchte sie das Personal nicht durch Routineaufgaben wie Verbuchung von Medien belastet wissen, sondern solche Aufgaben weitgehend automatisieren.

Projektziel

Das Projektziel war die Automatisierung von Routineaufgaben, wie z.B. bei Verbuchungsprozessen, zur Freisetzung des Personals um der gesteigerten Nachfrage nach Beratung nachzukommen. Außerdem sollte ein erhöhtes Maß an Sicherheit für die Medien gewährleistet werden.

Prozesse

Die Medien werden mit einem so genannten intelligenten Etikett ausgestattet, das den herkömmlichen Barcode ablöst. Dieses Etikett, welches nicht größer als eine Kreditkarte ist, beinhaltet den RFID Transponder, eine Antenne und einen Chip, auf dem medienrelevante Informationen gespeichert werden können. Ein Lesegerät aktiviert schließlich per Funk den Datentransfer zwischen Buch und Bibliotheksdatenbank. RFID optimiert hier im Besonderen die folgenden Prozesse:

Verbuchung:

Bisher mussten die Bücher einzeln einscannt werden, um sie als entliehen zu verbuchen. Jetzt kann ein ganzer Stapel getaggter Bücher auf einmal über das Lesefeld an der Theke gescannt werden, was zu einer beträchtlichen Zeitersparnis führt. Darüber hinaus können die Besucher ihre Medien selbstständig verbuchen.

Mediensicherung:

Dank der integrierten Transponder ist es nun nicht mehr möglich mit unverbuchten Medien die Bücherei zu verlassen: Die Gates am Eingang/Ausgang der Bücherei lösen einen Alarm aus, wenn ein unverbuchtes Medium die Bibliothek verlässt. Dies trifft auch zu, wenn ein Minderjähriger versucht, Medien mit Altersbeschränkung zu entleihen.

Selbstständige Rückgabe (geplant für die neue Bibliothek 21):

Über Selbstbedienungsterminals kann der Kunde seine Medien nahezu personalfrei zurückgeben. Dafür nutzt er ein Terminal das die Medien automatisch einliest und als zurückgegeben verbucht. Über ein Transportsystem werden die zurückgegebenen Medien dann automatisch in das entsprechende Stockwerk transportiert, in dem sie von Mitarbeitern der Stadtbücherei einsortiert werden.

Fallstudie

pdf Stuttgarter_Bibliothek_Dezember2006 400.83 Kb
 
Studien der Projektpartner


RFID-Merkblatt: Bestandsmanagement & Inventarisierung
 
Kompetenzzentren


Alle 29 regionalen Kompetenzzentren, das Branchenkompetenzzentrum ECC Handel und die vier Netzwerkpartner des ec-net im Überblick.

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